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Konzentrationslager*)

Übersicht über die Nazi-Konzentrationslager 1933/34-1945

 

Letzte Überarbeitung: 24. Januar 2007

 

Diese Seite beschreibt die 23 KZ-Stammlager in Deutschland und den besetzten Gebieten, zusammen mit der 6 (7) Vernichtungslager in Polen und der UdSSR: Name, Existenz, Anzahl der Auβenlager, Opferzahlen, Lagermotto, Typ der Gebäude, Erhaltungszustand, Gedenkstätte / Museum, Adresse, Webseite und verschiedene Informationen.**)

 

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Übersicht über die Konzentrationslager und die Vernichtungslager NS-Deutschlands

Einzelheiten über KZ-Mottos Arbeit macht frei und Jedem das Seine etc.

Fotos von Toren und Mottos: Konzentrationslager und Vernichtungslager NS-Deutschlands

Karte und Luftfotos: Konzentrationslager und Vernichtungslager NS-Deutschlands

 

*) Eine gute historische Gesamtübersicht und ein Vergleich des Phänomens der Konzentrationslager, inclusive einer Definition aus dem "Oxford English Dictionary" sowie vielen internen Links ist zu sehen bei: http://en.wikipedia.org/wiki/Concentration_camp. Siehe auch http://www.nkhumanrights.or.kr/NKHR_new/new_pages/fifth/documents/Pierre%20Rigoulot(2).doc (langsam ladendes WORD- Dokument, das Warten lohnt sich aber). Dies ist eine kurze Zusammenfassung des kontroversen und umstrittenen Buches von Joël Kotek und Pierre Rigolout: “Le siècle des camps: detention, concentration, extermination, cent ans de mal” (”Das Jahrhundert der Lager: Haft, Konzentration, Vernichtung, Hundert Jahre des Bösen”), Paris 2000 (Editions Jean Claude Lattès). Diese Seite behandelt insbesondere das nordkoreanische Kwan Li So System von Gefangenenlagern. Eine Liste des chinesischen Laogai (Lao Dong Gai Zao) Gefangenenlager-Systems findet man unter: http://www.christusrex.org/www1/sdc/Camps.html (langsam ladendes PDF-Dokument). Eine Liste des sowjetischen Gulag (Glavnoye Upravleniye Ispravitelno-trudovykh Lagerey) Gefangenenlager-Systems kann gefunden werden unter: http://en.wikipedia.org/wiki/Gulag. Eine Liste der japanischen WW2 Kriegsgefangenenlager findet man unter: http://www.mansell.com/pow_resources/camplists/rg331-box%201321-jap%20pow%20camps.htm.

 

**)   Meine Hauptquelle “Deutschland ein Denkmal”: www.keom.de zeigt eine detaillierte Liste aller Typen von deutschen Lagern,  1933-45; nicht nur die KZ-Hauptlager, sondern auch alle verschiedenen untergeordneten Arbeitslager, Zwangsarbeitslager für Zivilisten, Polizeilager und Polizeigefängnisse, spezielle Arbeitslager für Zigeuner, spezielle Zwangsarbeitslager und Ghettos für Juden, die sogenannten “Euthanasie”-Anstalten für die Ermordung geisteskranker und behinderter Menschen sowie die besonderen Lager für den Massenmord an Juden und Zigeunern, plus einige weitere Informationen. Eine Übersicht über alle verschiedenen Kategorien kann man finden unter: http://www.keom.de/denkmal/datenbank.html. Den besten Überblick über die administrativen Zusammenhänge des gesamten Systems erhält man bei: http://www.keom.de/denkmal/organigramm.html. Leider wurde diese ausgezeichnete deutsche Webseite weder ins Englische übersetzt noch seit 2000 überarbeitet?

 

Die Bezeichnung KZ wird heutzutage weltweit benutzt, um alle Typen von deutscher Sklavenarbeits- und Vernichtungslagern usw. zu beschreiben, manchmal sogar für die von den Deutschen errichteten und somit ausgerotteten zentralen Ghettos für Juden in den osteuropäischen Städten. Der Ausdruck (~KZ-Lager), übrigens von Adolf Hitler in einer öffentlichen Rede verwendet, sollte nicht durcheinander gebracht werden mit der technischen Bezeichnung  KL, die die offizielle deutsche Abkürzung war für die KZ-Hauptlager der SS. Nach der sogenannten „wilden“ Periode des Nazi SA-Terrors 1933-34 existierten nicht mehr als 23 KLs (manche nennen 22), doch die meisten dieser Stammlager (Hauptlager) verzeichneten ein rapides Anwachsen von Auβenlagern  und Auβenkommandos, von denen einige fast selbständig organisiert wurden, wenn assoziiert, Zwangsarbeitslager mit permanenten Gebäuden. Andere existierten für längere oder kürzere Dauer als Teil einer besonderen Arbeitsaufgabe, wobei die Gefangenen zeitweise in abgestellten Güterwagen oder unter offenem Himmel übernachten musten. Nur wenige der Stammlager (Hauptlager) wiesen die infame Inschrift “Arbeit macht frei” auf. Mit wenigen Ausnahmen führten die Stammlager (Hauptlager) ein Gefangenenregister für das Lager und seine Außenlager und Außenkommandos. Alle neuen Gefangenen wurden daher zuerst einem Stammlager zwecks Registrierung zugewiesen bevor sie evtl. in ein Außenlager bzw. Außenkommando weitergeleitet wurden. Diese Prozedur wurde wiederholt wenn Gefangene von einem Stammlager in ein anderes verlegt wurden. Weil es kein übergeordnetes Gefangenenregister gab, mussten sich viele Gefangenen mehr als eine Gefangenen-Nummer merken. Die infame Methode, die Nummern einzutätowieren, wurde nur in einem speziellen Lagerkomplex verwendet: KL Auschwitz (I+II+III) 1941-45. Es ist wichtig anzumerken, dass es unterschiedliche Phasen gab, in denen sich das SS-Lagersystem zwischen 1933 und 1945 entwickelte. Es gab viele Versuche, diese Phasen zu kategorisieren – zum Beispiel: (0) Früher SA-Terror 1933-34, (1) Vorkriegs-Phase 1933-39, (2) Phase der frühen Siege 1939-42, und (3) Verteidigungskrieg 1943-45. Ein alarmierendes Beispiel für die Vernachlässigung der historischen Chronologie ist die missbräuchliche Verwendung der (Vorkriegs- / frühe Kriegsphase) KZ-Inschrift  “Arbeit macht freifür die Vernichtungslager, wo dieses Motto sicher nie verwendet worden ist. 1941 schuf der Reichsführer-SS Heinrich Himmler eine spezielle I-II-III Abstufung für die KZs, Stufe I als mildeste, Stufe III als härteste im ohnehin harten KZ-System. Das sonderbare, sogenannte “Nacht und Nebel” Regime, in dem der Verbleib der Gefangenen geheimgehalten wurde um einen totalen Terror auf die Bevölkerung in den besetzten Gebieten auszuüben, wurde als Stufe III-Regime klassifiziert.

 

Die deutschen Vernichtungslager für Juden und Zigeuner in Polen und in der UdSSR – mit der sehr wichtigen Ausnahme des KL Auschwitz II (=Auschwitz-Birkenau) und (wenn man es als Vernichtungslager bezeichnet) des KL Lublin (=Majdanek) – waren nicht organisiert als Teil des offiziellen SS-Konzentrationslagersystems. Im Gegensatz dazu waren (SK) Kulmhof (=Chełmno), (SK) Bełżec, (SK) Sobibór, (SK) Treblinka in Polen und (SK) Maly Trostenez (=Mały Trostinec) in der UdSSR (heute Weissrussland) als geheime sogenannte SS-Sonderkommandos organisiert. Die Abkürzung SK ist nicht offiziell. Keines der Vernichtungslager hatte das “Arbeit macht frei”-Motto. Im Allgemeinen gab es keine Registrierung der Opfer in den Vernichtungslagern. Die oben genannten Namen der Lager sind verbunden mit Seiten auf: http://www.death-camps.org.

 

Ich bedanke mich bei allen, die mir geholfen haben, diese Seiten zu verfassen.

In erster Linie bei den Mitgliedern der ARC-Gruppe für ihre Unterstützung, ihre geduldige Assistenz und nicht zuletzt ihr Angebot, meine Seiten auf der ARC-Webseite veröffentlichen zu können.

Danken möchte ich mich auch den den vielen Mitarbeitern von Museen und Gedenkstätten sowie diversen Einzelpersonen in Europa, Israel, den USA und anderen Staaten, die nie gezögert haben, mir bei meinem Projekt zu helfen.

Besonderer Dank geht an Herrn Dr. Wolfgang Brückner aus Deutschland für seine Hilfe bei der Diskussion von Details des KZ-Mottos „Arbeit macht frei”, das mein Interesse an diesem Projekt ausgelöst hatte.

 

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