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Einzelheiten über die KZ-Mottos

“Arbeit macht frei“ und “Jedem das Seine“ etc.

und über die

Dekorationen auf Gaskammergebäuden

von „Einsatz Reinhard(t)”-Vernichtungslagern

 

Letzte Überarbeitung 24. Februar 2007

 

Siehe auch: Fotos von Mottos etc. unter http://www.death-camps.org/websites/jphotode.htm

 

KL Dachau: Arbeit macht frei*)

1965 Rekonstruktion des 1937?/1938? Tor-Mottos. Foto des Original-Mottos. Für mehr Information über das Torhaus und das Tor, siehe http://www.scrapbookpages.com/DachauScrapbook/KZDachau/Gatehouse.html. Heute öffnet sich die kleine Fußgängertür mit dem eingefügten Motto vom Torhaus weg. Ein 1945 aufgenommenes Foto zeigt die Tür nach innen aufschwingend, evtl. verursacht durch die gewaltsame Öffnung bei der Besetzung durch die US-Truppen. Das Original-Tor wurde hergestellt von dem inhaftierten Schmied Karl Röder.

 

KL Sachsenhausen: Arbeit macht frei*)

Fehlerhafte 1961Rekonstruktion eines 1938/1939? Tor-Mottos. Die typographische Aufteilung der Wörter in zwei Linien (Original: Arbeit macht // frei) und der benutzte Schriftstil sind verändert worden. Foto des Original-Mottos. Es ist nicht sicher, ob das kleine Fußgängertor ganz original ist und so funktioniert wie ursprünglich gebaut. Ohne Nennung der Quelle und ohne ein Foto zu zeigen, behauptet die oben erwähnte Scrapbookpages, dass das Tor des Vorgänger-Lagers KL Oranienburg (1933-34) auch mit dem Motto Arbeit macht frei dekoriert war. Dieser Information wird von der Gedenkstätte Sachsenhausen als Verwalter der Gedenkstätte Oranienburg widersprochen. Ein 1933 Foto zeigt kein Motto.

 

KL Buchenwald: Jedem das Seine / Recht oder Unrecht - Mein Vaterland**)

Jedem das Seine: Original erhaltenes 1938 Tor-Motto. Dieses Tor wurde hergestellt von einer Gruppe KZ-Häftlinge unter Mitwirkung von Fritz Weißgerber (unveröffentlichter Bericht von 1968). Recht oder Unrecht – Mein Vaterland: Original 1938 Holzbrett mit dem eingravierten Motto an der Außenseite des Torhauses, abgebaut und nicht wieder hergestellt.

 

KL Flossenbürg: Arbeit macht frei*)

Original 1938?/1939? Motto-Inschrift auf einer Granitplatte an dem linken Torpfeiler, von außen gesehen. Eine ähnliche Granitplatte auf dem rechten Pfeiler trug die Inschrift „Schutzhaftlager“. Beide Granitplatten wurden entfernt und nicht rekonstruiert. Die Torpfeiler wurden spätestens 1949 ins Innere der Gedenkstätte versetzt. Fotos sowohl vom Original-Motto als auch von der Inschrift existieren.

 

Frauen-KL Ravensbrück: Kein Motto (Von Gedenkstätte Ravensbrück und Professor Brückner*) bestätigt)

Sehr zweifelhafte Behauptung von Anja Lundholm (1988) und Schwester “Theodolinde” (=Katharina) Katzenmaier (1996) bezüglich eines 1939?/1940? aufgehängten Schriftbandes, ähnlich dem Auschwitz (I) Motto. Ein 1941 aufgenommenes Foto eines Himmlerbesuches zeigt kein Motto über dem Tor. 1943 wurde ein neues Tor errichtet, einige Meter außerhalb des alten Tors. Es ist nicht klar, ob die Aussagen sich auf dieses neue Tor beziehen.

 

KL Auschwitz (I): Arbeit macht frei*)

Original erhaltenes, 1940 aufgehängtes Inschriftenband des Mottos über dem Tor. Dieses Inschriftenband wurde hergestellt von einer Gruppe KZ-Häftlinge unter Mitwirkung von Kunstschlosser Jan Liwacs (1898-1980) (unveröffentlichter Bericht von 1969).

 

KL Groß-Rosen: (Arbeit macht frei?)*)

Möglicherweise ungenaue 1979 Rekonstruktion einer 1940?/1941? Motto-Inschrift über dem Eingang des Torhauses. Kein Foto des Original-Mottos. Die Gedenkstätte Gross-Rosen ist der Meinung, dass es aufgrund von Zeugenaussagen ehemaliger Häftlinge fast sicher ist, dass damals eine Arbeit macht frei-Inschrift über dem Torhaus war, allerdings vor 1948 entfernt, als die Sowjetarmee das Lagergelände dem „neuen“ polnischen Staat zurückgab. Ein 1946 gemachtes Foto zeigt kein Motto. Prof. Brückner*) zweifelt die Authentität dieses Mottos an.

 

KL Natzweiler: Kein Motto*)

Aber eine 194? Zeichnung wurde bewahrt, die eine in geradem, sehr gotischem Stil gemalte Inschrift Arbeit macht frei zeigt, die über dem Tor zu einem nie gebauten, hölzernen Haupttor / Torhaus angebracht war.

 

Gestapo Gefängnis Kleine Festung Theresienstadt: Arbeit macht frei*)

Nicht später als 1945 gemachte Erneuerung mit teilweise geänderten Buchstabentypen des Original-Mottos, über einem erhaltenen Torbogen des inneren Verwaltungshofes. 1941 Foto des Original-Mottos. Die Herkunft dieser einzigen Arbeit macht frei Inschrift außerhalb eines KLs ist nicht bekannt.

 

Dekorationen auf Gaskammergebäuden von “Einsatz Reinhard(t)”-Vernichtungslagern

 

Sonderkommando Bełżec: Davidstern, Hackenholt-Stiftung und Bade- und Inhalationsräume***)

1942 Davidstern-Zeichen und Malereien auf dem Frontgiebel des neuen Gaskammergebäudes. Gaskammergebäude von der SS  1943 zerstört. Kein Foto der Originaldekorationen.

 

Sonderkommando Sobibór: Davidstern und Badehaus und / oder Seuchen-Bekämpfungsstelle***)

1942 Davidstern-Zeichen und Malerei(en) auf dem Frontgiebel des Gaskammergebäudes. Gaskammergebäude von der SS 1943 zerstört. Kein Foto der Originaldekorationen.

 

Sonderkommando Treblinka (II): Davidstern und זה השער לה' צדיקים יבואו בו***)

1942 Davidstern-Zeichen und entweder 1. Stickerei auf rituellem Vorhang vor der Eingangstür oder 2. Malerei auf dem Frontgiebel des neuen Gaskammergebäudes. Gaskammergebäude 1943 von der SS zerstört. Kein Foto der Originaldekorationen.

 

*) Arbeit macht frei Herkunft? Früheste Erwähnung (als Buchtitel): Lorenz Diefenbach: (als Serie) Wien 1872 / (als Buch) Bremen 1873. Bekannt als Aufkleber des sogenannten „völkischen“ (später nazi-freundlichen) Deutschen Schulvereins, Wien, zuletzt 1924 (evtl. 1922). Genaue Herkunft als KZ-Motto unbekannt. Ohne Nennung der Quelle schreibt die oben erwähnte Webseite Scrapbookpages den Gebrauch des Arbeit macht frei – Mottos des Propagandaministers Joseph Goebbels (1897-1945) zu. Harold Marcuse in: "Legacies of Dachau. The Uses and Abuses of a Concentration Camp 1933–2001", Cambridge 2001, Bezug nehmend auf Johannes Tuchel: "Die Inspektion der Konzentrationslager 1938-1945. Das System des Terrors. Eine Dokumentation", Berlin 1994, führt Arbeit macht frei als KZ-Motto auf den ersten SS-Kommandanten des KL Dachau zurück, dem späteren Leiter der SS KL Inspektion (IKL) Theodor Eicke (1892-1943). Siehe auch Eric Joseph Epstein und Philip Rosen: “Dictionary of the Holocaust. Biography, Geography, and Terminology”, Westport 1997, Bezug nehmend auf Tom Segev: ”Soldiers of Evil: The Commandants of the Nazi Concentration Camps”, New York 1987. Der erste SS-Kommandant des KL Auschwitz, Rudolf Höß (1900-1947), gibt in seiner im Gefängnis geschriebenen Biographie „Kommandant in Auschwitz“, zuerst erschienen in Warschau 1951, seine persönliche Interpretation der Verwendung von Arbeit macht frei als KZ Motto.

 

Ein wichtiges Element zum Verständnis des Arbeit macht frei Mottos als harter Ausdruck des ursprünglich angeblichen “Erziehungs”-Zweckes der KZs - ist wieder zu finden in den bekannten Meilensteinen Himmlers:Es gibt einen Weg zur Freiheit. Seine Meilensteine heißen: Gehorsam, Fleiß, Ehrlichkeit, Ordnung, Sauberkeit, Nüchternheit, Wahrhaftigkeit, Opfersinn und Liebe zum Vaterland!”, die in Großbuchstaben im KL Dachau (Worte auf das Dach des Wirtschaftsgebäudes gemalt), KL Sachsenhausen (Worte zuerst auf den Giebel einer Baracke gemalt, später verteilt auf mehrere Barackengiebel), KL Neuengamme (Worte auf das Dach der Küchenbaracke gemalt) und möglicherweise KL Buchenwald (Worte auf ? gemalt, Quelle ?), KL Mauthausen (Worte auf die Giebel mehrerer Baracken gemalt, Quelle: Hans Marsalek: "Die Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen", Wien 1980, S. 74) und KL Auschwitz (I) (Worte 1. auf das Dach der Küchenbaracke gemalt, Quelle: Bild des ehemaligen Gefangenen Wladyslaw Siwek 1907-1983 "Rückkehr der Strafkompagnie“ 1950?, ausgestellt im Staatlichen Museum  von  Auschwitz-Birkenau, und 2. geschrieben auf einem kleinen, in Glas gerahmten Brett, angebracht an ?, Quelle: Jerzy Debski: “Schilder und Tafeln im Lager”, Hefte von Auschwitz Nr. 21, Oświęcim 2000, S.175 = Inventar-Nr.PMO-II-4-256, Maße: 480 x 635 x 15 mm (Pappe, Tusche, Holz, Glas). Das konservierte Stück wird momentan nicht im Staatlichen Museum von Auschwitz-Birkenau ausgestellt). Abgesehen von diesem kleinen Inschriften-Brett aus dem KL Auschwitz (I) sind keine dieser Inschriften erhalten; es existieren allerdings Fotos, außer vom KL Buchenwald, KL Mauthausen und KL Auschwitz (I).

 

Hauptquellen: Wolfgang Brückner: "Arbeit macht frei. Herkunft und Hintergrund der KZ-Devise", Opladen 1998, mit Zusätzen und Änderungen in: “Gedenkstättenkultur als wissenschaftliches Problem. KZ-Embleme in der Museumsdidaktik“ = pp.525-565 in “Kulturen – Sprachen – Übergänge. Festschrift für H. L. Cox zum 65. Geburtstag“, Köln, Weimar, Wien 2000, und Dirk Riedel: "Arbeit macht frei“. Leitsprüche und Metaphern aus der Welt des Konzentrationslagers" = pp.11-29 in: Wolfgang Benz/Barbara Distel (Hrsg.): "Dachauer Hefte 22", Dachau 2006.

 

**) Jedem das Seine. Das berühmte KL Buchenwald-Motto, gelesen von der Innenseite, im Gegensatz zum Arbeit macht frei Motto. Ursprung dieses KZ-Mottos unbekannt. Deutsche Übersetzung des bekannten Suum cuique Prinzips als Grundrecht des römischen Bürgerrechts. Juristische Herkunft: Platon 427-347 BC (Politeia 332), Aristoteles  384-322 BC (Rhetorik 1366 b), Marcus Porcius Cato (der Ältere) 234-149 BC (in ?: “Suum cuique per me uti atque frui licet(~”Was mich angeht, sollte jedem erlaubt sein, das zu nutzen und zu genießen, was ihm gehört”), Marcus Tullius Cicero 106-43 BC (De legibus I,19: Justitia suum cuique distribuit" (~"Justiz gibt jedem das, wozu er berechtigt ist)), Lucius Annaeus Seneca 3 BC-55 AD (Epistulae morales 81,7) und Domitius Ulpianus= Ulpian 170-228 (Auszug in Kaiser Justinians Corpus Iuris Civilis 533, Digesta 1.1.10: “pr. Iustitia est constans et perpetua voluntas ius suum cuique tribuendi. 1. Iuris praecepta sunt haec: honeste vivere, alterum non laedere, suum cuique tribuere. 2. Iuris prudentia est divinarum atque humanarum rerum notitia, iusti atque iniusti scientia.(~”pr. Justiz ist der permanente und ständige Wunsch, jedem das zu geben, wozu er berechtigt ist. 1. Die Regeln des Gesetzes sind diese: ehrenvoll zu leben, niemandem zu schaden, jedem Gerechtigkeit zu geben. 2. Die Rechtsprechung ist die Kenntnis göttlicher und menschlicher Angelegenheiten; die Kenntnis, was Recht und Unrecht ist.”). Siehe auch religiöse und philosophische Interpretationen: Paulus ?-ca. 64 AD (Galater, VI,5), Aurelius Augustinus 354-430 (De civitate dei XIX,21), William Shakespeare 1564-1616 (Titus Andronicus I,2: “Suum cuique is our Roman justice(~“Suum cuique ist unsere römische Gerechtigkeit)) Thomas Hobbes 1588-1679 (Leviathan I,15), Baruch Spinoza 1632-77 (Tractatus politicus II,23), Gottfried Wilhelm von Leibniz 1646-1716 (De Jure et Justitia, Tria Praecepta), Immanuel Kant 1724-1804 (Einteilung der Rechtslehre A) und evtl. Friedrich Nietzsche 1844-1900 (Menschliches, Allzumenschliches I,92). Suum cuique war Motto des höchsten preußischen Ordens Schwarzer Adler, eingeführt 1701 (ab 1918 der Hohenzollern Orden).

 

Abgesehen vom berühmten Jedem das Seine - Motto, zeigt das Torhaus des KL Buchenwald von außen ein anderes Motto mit vergoldeten Buchstaben, geschnitzt in ein Brett, montiert über dem Torhaus: “Recht oder Unrecht - Mein Vaterland“. Das ist die deutsche Übersetzung des bekannten amerikanischen Mottos des Marineoffiziers Stephen Decatur 1779-1820, ausgesprochen als Toast auf einem Bankett im Jahre 1816: “Our country! In her intercourse with foreign nations, may she always be in the right; but our country, right or wrong” (~”Unser Land! Im Umgang mit anderen Staaten soll es immer im Recht sein aber Recht oder Unrecht - Mein Vaterland!“). In seinem Bericht vom 3. September 1968 führt der ehemalige Häftling Egon Rentzsch den Gebrauch des KZ-Mottos zurück auf den Leiter des Lagerbüros des KL Buchenwald, SS-Obersturmbannführer Robert Riedl (1912-????), beauftragt vom späteren Chef des SS-WVHA, SS-Gruppenführer Oswald Pohl (1892-1951). Riedl wählte Recht oder Unrecht – Mein Vaterland  als Torinschrift. Aufgrund eines Befehls wurde später die Inschrift Jedem das Seine als Torinschrift gewählt, hergestellt im Februar/März 1938. Nach dem ehemaligen Häftling Walter Poller (“Arztschreiber in Buchenwald. Bericht des Häftlings 996 aus Block 39", Hamburg 1946) wurde das Recht oder Unrecht – Mein Vaterland - Motto nicht später als Dezember 1938 außerhalb des Torhauses angebracht. Das Brett mit dem Motto “verschwand” nach der Befreiung des Lagers im Jahre 1945, ein Foto existiert jedoch.

 

Hauptquellen: Information von der Gedenkstätte Buchenwald und Hermann Klenner („Ein radikaler Standpunkt“): http://www.sopos.org/aufsaetze/3c7d45aeb2e57/1.phtml "Jedem das Seine. Geschichte eines Schlagworts".

 

***) “Einsatz Reinhard(t)”-Vernichtungslager: Davidstern-Dekorationen und  Inschriften auf dem Frontgiebel der Gaskammergebäude:

 

Während die fünf Gaskammergebäude in den drei “Einsatz Reinhard(t)“-Vernichtungslagern nach gleichen Richtlinien konstruiert wurden, gab es geringfügige Unterschiede in ihrem Äußeren, gemäß Historiker Robin O´Neil: “Belzec: Prototype for the Final Solution: Hitler´s Answer to the Jewish Question”, publiziert als e-book 2004 auf http://www.jewishgen.org/Yizkor/belzec1/belzec1.html#TOC. Vermutlich wurden sie alle mit einer großen Davidstern-Dekoration getarnt und mit einer Badehausinschrift, vermutlich um einer “Mikva”, einem rituellen jüdischen Badehaus, zu ähneln, Quelle: ? Pavel Vladimirovich Leleko 1922-????: Sowjetische Vernehmung 1945. Dieser Versuch einer Irreführung erreichte seine letzte, raffinierteste Stufe mit dem neuen Gaskammergebäude in Treblinka (II), das „architektonisch“ so entworfen war, dass es einer altertümlichen Synagoge gleichen sollte; Quelle: der geflüchtete Gefangene Yankel [auch Jankiel oder Jacob] Wiernik 1889-1972: a. Broschüre Rok w Treblince” (“One Year in Treblinka”), Warschau / New York 1944, b. Zeuge bei den polnischen Kriminaluntersuchungen, Warschau 1946, c. Skala 1:50 Modell, fertiggestellt 1959, ausgestellt in Ghetto Fighters´ House Museum, Beit Loghameit, Israel, und d. Zeuge im Eichmann-Prozess, Jerusalem, Israel 1961 und Alexander Donat (Hrsg.): “The Death Camp Treblinka: A Documentary”. New York 1979, S.161

 

SK Bełżec (neue Gaskammern): Großer Davidstern, Quelle: Lagerbesucher SS-Obersturmführer Kurt Gerstein 1905-1945: sogenannter “Gerstein-Bericht”, Aussage in französischem Gefängnis, geschrieben vor Selbstmord 1945 und geflohener Häftling Rudolf Reder 1881-19??: Bełżec”. Krakau 1946, Hackenholt-Stiftung, Quelle: s.o. Gerstein, später bestätigt durch Kameraden Lagerbesucher SS-Standartenführer Dr. Wilhelm Pfannenstiel 1890-1982: schriftliche Gerichtsaussage, Darmstadt, Bundesrepublik Deutschland 1950, und Bade- und Inhalationsräume, Quelle: s.o. Reder. Der o.a. erwähnte (befördert 1943 zum) SS-Hauptscharführer Lorenz Hackenholt 1914-[1945]-???? half, die Gaskammern in Bełżec zu bauen und zu betreiben, und half beim Bau der Gaskammern in  Sobibór. Die Pläne für die Neuen Gaskammern in Treblinka (II) wurden von Hackenholt gemacht, der zu der Zeit in  Bełżec stationiert war; er assistierte auch beim Verlegen der Gasrohre in den Treblinka Gaskammern, entsprechend dem Historiker Michael Tregenza: Belzec Death Camp”, London 19?? ?, S.5)

 

SK Sobibór: Großer Davidstern und Badehaus,, Quelle: der geflüchtete Gefangene Thomas (auch Toivi) Blatt 1927-: “Sobibor – The Forgotten Revolt”. Issaquah, Washington 1997, S.16 und / oder Seuchen-Bekämpfungsstelle, Quelle: der geflüchtete Gefangene Eda Lichtman 19??-????, behauptet den Text über dem Eingang geschrieben: Świadectwo. Z Mieleca do Sobiboru 1957?, zitiert von dem Historiker Jacob Presser: "Ondergang". den Haag 1965, vol.II,S.425, schriftliche Gerichtsaussage für den Sobibor-Prozess, Hagen, Bundesrepublik Deutschland 1965/1966 und in Auszügen herausgegeben von der Historikerin Miriam Novitch: "Sobibor - Camp of Death and Revolt" Tel Aviv 1979 ~ "Sobibor - Martyrdom and Revolt" New York 1980.

 

SK Treblinka (II) (Neue Gaskammern): Großer Davidstern, Quelle: der o.a. Wiernik und Historiker Yitzhak Arad: “Belzec, Sobibor, Treblinka. The Operation Reinhard Death Camps”. Bloomington, Indiana 1987, S.119 und זה השער לה' צדיקים יבואו בו, mit dem Wortlaut Zair-Hasha'ar L'Adonai Tzadeekim Yov'ow Bow = Dies ist das Tor des HERRN, durch das die Gerechten gehen sollen = Die Bibel: Buch der Psalmen 118:20), entweder als 1. Stickerei auf rituellem Vorhang vor dem Eingang des Gaskammergebäudes, Quelle: o.a. Wiernik, bestätigt durch den geflüchteten Gefangenen Avraham Zigmund Lindwasser ????-????: Zeuge im Eichmann-Prozess, Jerusalem, Israel 1961, der angab, dass es eine schwere Wolldecke anstelle einer Eingangstür war, und o.a. Donat, S.301 oder als 2. aufgemalte Inschrift auf dem Giebel des Gaskammergebäudes, wahrscheinlich über der Eingangstür, Quelle: der geflüchtete Gefangene Eliahu (auch Eli) Rosenberg (19??-): telephonisches Interview 2006 durch Michal Chocholatý im Namen von ARC und Historiker Witold Chrostowski “Extermination Camp Treblinka”. London? 2004, S.61 (zitiert ?). Sehen Sie Einzelheiten über sowohl das neue als auch das alte Gaskammergebäude in Treblinka (II): http://www.death-camps.org/gas_chambers/gas_chambers_treblinka.html und eine CAD-Rekonstruktion des neuen Gaskammergebäudes: http://www.death-camps.org/gas_chambers/gas_chambers_trebcad.html.

 

Hauptquelle: Informationen von ARC-Mitgliedern.

 

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