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Deutschland (Inklusive Freie Stadt Danzig
(heute Gdańsk in Polen). KL Groβ-Rosen und KL Stutthof heute in Polen
gelegen)
KL Dachau 22.Mär.1933-29.Apr.1945.
123 Auβenlager. Mindestens 30.000 verstorben oder ermordet. 1)
KL Sachsenhausen 12.Jul.1936-22.Apr.1945.
44
Auβenlager. Mindestens 50.000 verstorben
oder ermordet. 2)
KL Buchenwald (15.Jul.1937 als
KL Ettersberg) 28.Jul.1937-11.Apr.1945. 174 Auβenlager. Mindestens 85.000 verstorben oder ermordet. 3)
KL Flossenbürg 3.Mai 1938-23.Apr.1945. 94 Auβenlager. Mindestens 30.000 verstorben oder ermordet. 4)
Frauen-KL Ravensbrück
15.Mai 1939-30.Apr.1945. 31 Auβenlager.
Mindestens 28.000 verstorben oder ermordet. 5)
KL Neuengamme (13.Dez.1938)4.Jun.1940-4.Mai 1945. 96 Auβenlager. Mindestens 42.900 verstorben oder ermordet. 6)
KL Groß-Rosen (Rogoźnica)
(2.Aug.1940)1.Mai 1941-?.Feb.1945. 77 Auβenlager. Mindestens 40.000 verstorben oder ermordet. 7)
KL Niederhagen[-Wewelsburg] (?.Mai
1939)1.Sep.1941-1.Mai 1943(2.Apr.1945). Mindestens 1.285 verstorben
oder ermordet. 8)
KL Stutthof (Sztutowo) (1.Sep.1939)13.Jan.1942-Ende Jan.1945. 39 Auβenlager. Mindestens 65.000 verstorben oder ermordet. 9)
KL Arbeitsdorf 8.Apr.1942-11.Okt.1942.
Mindestens 600 verstorben oder ermordet. 10)
KL Bergen-Belsen (?.Jul.1941)15.Apr.1943-15.Apr.1945. 2 Auβenlager. Mindestens 70.000 verstorben
oder ermordet. 11)
KL Mittelbau-Dora (27.Aug.1943)1.Nov.1943-9.Apr.1945. 40 Auβenlager. Mindestens 20.000 verstorben oder ermordet. 12)
KL Mauthausen 8.Aug.1938-5.Mai
1945. 49 Auβenlager. Mindestens 100.000 verstorben oder ermordet. 13)
KL Auschwitz (I) (Oświęcim) 20.Mai
1940-27.Jan.1945. 51 Auβenlager. Mindestens
1.000.000 verstorben/ermordet (einschl. Birkenau/Monowitz) 14)
KL Lublin [=Majdanek]
(Anf.Okt.1941)15.Feb.1943-?.Jul.1944. 4 Auβenlager. Mindestens
78.000 (gegenwärtige aktuelle Zahl 230.000) gestorben oder ermordet. 15)
KL Warschau (Warszawa) 15.Aug.1943-vor
1.Mai 1944(5.Aug.1944). Mindestens ? verstorben oder ermordet. 16)
KL Monowitz (=Auschwitz III) (Monowice)
(31.Mai 1942)1.Dec.1943-27.Jan.1945. ? Auβenlager. Opfer: siehe oben KL
Auschwitz (I). 17)
KL Krakau-Plaszow (Krakow-Płaszόw) (Anf.1942)11.Jan.1944-14.Jan.1945. 4 Auβenlager. Mindestens 8.000
verstorben oder ermordet. 18)
Frankreich
KL Natzweiler (Natzwiller) [=Struthof]
1.Mai 1941-22?Sep.1944. 70
Auβenlager. Mindestens 10.000 verstorben
oder ermordet. 19)
Holland
KL Herzogenbusch (´s-Hertogenbosch) [=Vught]
13.Jan.1943-Anf.Sep.1944. 11
Auβenlager. 749 verstorben oder ermordet. 20)
Litauen
KL Kauen (Kaunas) (15.Aug.1941)15.Sep.1943-1.Aug.1944. 9 Auβenlager. Mindestens 50.000
verstorben / ermordet im Fort VII+ IX/Ghetto/KL Kaunas. 21)
Lettland
KL Riga-Kaiserwald [=Mežaparks] (?.1942)15.Mär.1943-6.Aug.1944. 16 Auβenlager. Mindestens ? verstorben
oder ermordet. 22)
Estland
KL Vaivara
15.Sep.1943-29.Feb.1944. 22
Auβenlager. Mindestens ? verstorben oder
ermordet. 23)
*) Datum mit
blasser Schrift = ursprüngliche Gründung vor Umbenennung in KZ-Stammlager /
Endgültig geschlossen nach Aufhebung des KZ Stammlager-Status. Verschiedene
historische Berichte bezeichnen das am 1.Dez.1943 vom KL Auschwitz (I)
abgetrennte KL Monowitz (=Auschwitz III) nicht als selbständiges
Stammlager. Quellen der Opferzahlen in den einzelnen KZ-Lagern (einschließlich
der Auβenlager) sind hauptsächlich Internetseiten oder andere
Informationen der Museen der betreffenden Lager.
Die 6 Vernichtungslager in Polen
und der UdSSR**)
Polen
SK Kulmhof (Chełmno) 8.Dez.1941-?.Apr.1943
(+?.Apr.1944-18.Jan.1945). Mindestens 152.000 ermordet.
24)
SK Bełżec 17.Mär.1942-31.Jul.1943. Mindestens 435.000-500.000
ermordet. 25)
SK Sobibór 7.Mai
1942-?.Nov.1943. Aufstand 13.Okt.1943.
Mindestens 250.000 ermordet. 26)
SK Treblinka (II)
23.Jul.1942-30.Nov.1943?. Aufstand 2.Aug.1943. Mindestens 800.000 ermordet. 27)
KL Birkenau (=Auschwitz II) (Brzezinka) (26.Nov.1941?)?.Aug.1942-27.Jan.1945. Aufstand 7.Okt.1944. Opfer: siehe oben KL Auschwitz
(I). 28)
SK Kleine Trostenez (Mały Trostinec) 7.Mai 1942-30.Jun.1944. Mindestens 40.000-60.000 (gegenwärtige
aktuelle Zahl 206.000) ermordet.
29)
**) SK = Sonderkommando=Vernichtungslager.
Einige Historiker verwenden anstelle von SK die nicht authentische Abkürzung VL
entsprechend der Abkürzung KL. Hauptquelle der Anzahl von Massenmorden:
”Dimension des Völkermords” (Red. Wolfgang Benz), München 1991. Die Anzahl der
hauptsächlich jüdischen Völkermordopfer in den 6 (7 einschließlich KL Lublin
Majdanek) polnischen Vernichtungslagern: ca. 3 Mio muss
natürlich mit der Gesamtzahl hauptsächlich jüdischer Völkermordopfer von ca. 6 Mio verglichen werden.
Anmerkungen Devise. Verschiedenes. Lagergebäudetyp.
Erhaltungszustand. Gedenkstätte/Museum. Adresse. Web-Adresse
1) KL Dachau. Arbeit macht frei. Errichtet in Verbindung mit einer Munitionsfabrik auf einem unbebauten Vorstadtgrundstück, 30 km NW
von München. Teilweise erhalten. Gedenkstätte
und Museum. Adresse: Alte Römerstraβe 75, 85221 Dachau, [Bayern]
Deutschland. Offizielle Web-Adresse: http://www.kz-gedenkstaette-dachau.de/.
Siehe auch: http://www.scrapbookpages.com/DachauScrapbook/index.html.
2) KL Sachsenhausen. Arbeit macht frei. Hauptstelle der
SS-KZ-Lagerverwaltung (WVHA). Errichtet in einem stadtnahen Wald, 30 km N von
Berlin. Teilweise erhalten. Gedenkstätte und Museum. Adresse:
Straβe der Nationen 22, 16515 Oranienburg, [Brandenburg] Deutschland.
Offizielle Web-Adresse: http://www.stiftung-bg.de/gums/index.php. Siehe auch: http://www.scrapbookpages.com/Sachsenhausen/index.html.
3) KL Buchenwald. Jedem das Seine / Recht
oder Unrecht - Mein Vaterland. Errichtet in einem Wald in der Nähe
eines Steinbruchs, 10 km N von Weimar. Teilweise erhalten. Gedenkstätte und
Museum. Adresse: 99427 Weimar-Buchenwald, [Thüringen] Deutschland. Offizielle
Web-Adresse: http://www.buchenwald.de/. Siehe auch: http://www.scrapbookpages.com/Buchenwald/index.html.
4) KL Flossenbürg. Arbeit macht frei. Errichtet in einem Wald in der
Nähe eines Steinbruchs, 97 km NÖ von Nürnberg. Teilweise erhalten. Gedenkstätte
und Museum. Adresse: Gedächtnisallee 5-7, 92696 Flossenbürg, [Bayern]
Deutschland. Offizielle Web-Adresse: http://www.gedenkstaette-flossenbuerg.de/.
Sie auch: http://www.flossenburg.be/.
5) Frauen-KL Ravensbrück. Keine
Devise. Errichtet in einem idyllischen Urlaubsgebiet
in der Nähe eines Luftkurortes, 90 km N von
Berlin. Teilweise erhalten. Gedenkstätte und Museum. Adresse: Straβe der
Nationen, 16798 Fürstenberg, [Brandenburg] Deutschland. Offizielle Web-Adresse:
http://www.ravensbrueck.de/.
6) KL Neuengamme. Keine Devise.
Errichtet neben einer stillgelegten Ziegelei, 9 km SÖ von Hamburg. Teilweise
erhalten. Derzeitige Verwendung teilweise als Gefängnis. Gedenkstätte und
Museum. Adresse: Jean-Dolidier-Weg 39, 21039 Hamburg, Deutschland. Offizielle
Web-Adresse: http://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de.
7) KL Groß-Rosen. Arbeit macht frei? Errichtet auf einem Feld neben
einem Steinbruch, 73 km W von Wrocław (Breslau). Teilweise erhalten.
Gedenkstätte und Museum. Adresse: Rogoźnica, 58-152 Goczałków,
Polen. Offizielle
Web-Adresse: http://www.gross-rosen.pl/.
8) KL Niederhagen.
Keine Devise. Vor 1.Sep.1941 Auβenlager von KL Sachsenhausen. Nach 1.Mai
1943 weitergeführt als Auβenlager von KL Buchenwald. Errichtet für
Bauarbeiten am ”SS-Tempel”, 14 km SW von Paderborn. Einige Teile
erhalten,einschließlich des Torhauses; jedoch heute kaum noch wieder zu
erkennen und für andere Zwecke benutzt. Gedenkstätte. Museum: Adresse: Burgwall 19, 33142
Büren-Wewelsburg, [Nordrhein Westfalen] Deutschland. Offizielle Web-Adresse: http://www.wewelsburg.de/pages/startseite/willkommen.shtml.
Für detaillierte Informationen über das Lager bitte diesem Pfad folgen: (1)
klick: Links, (2) klick: Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten in Nordrhein
Westfalen e.V. (=http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/eingang/index.php), (3)
klick: Deutsch , (4) Suchbegriff einsetzen: Wewelsburg, (5) klick: Suchen, (6)
klick: Kreismuseum Wewelsburg - Rundgang
durch Wewelsburg und (7) klick: Taste # 2 auf der zweiten Karte,
die im Fenster gezeigt wird. Siehe auch: http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/de/wewelsburg/thema_1/ .
9) KL Stutthof. Keine Devise.
Weiterbetrieb eines Zivilgefangenenlagers.
Errichtet in küstennahem Dünengebiet, 37 km Ö von Gdańsk (Danzig).
Teilweise erhalten. Gedenkstätte und Museum. Adresse: ul. Muzealna 6, 82-110 Sztutowo, Polen. Offizielle Web-Adresse: http://www.stutthof.pl/ge/main.htm.
10) KL Arbeitsdorf. Keine Devise.
Errichtet für den Bau einer Eisenbetonhalle auf dem Hermann-Göring-Werk am Gelände der späteren Volkswagenwerke in
Wolfsburg, 27 km NÖ von Braunschweig. Keine Gebäudereste erhalten? Keine
Gedenkstätte. Adresse: 38443 Fallersleben-Wolfsburg, [Niedersachsen]
Deutschland. Keine offizielle Web-Adresse. Siehe anstelle z.B.: http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Arbeitsdorf.
11) KL Bergen-Belsen.
Keine Devise. Kein
Zwangsarbeitslager, sondern ein Sammel- / Aufenthaltslager.
Weiterbetrieb eines Waffen-SS Kriegsgefangenenlagers / Aufenthaltslagers von
jüdischen Geiseln zum Austausch von Kriegsgefangenen. Errichtet auf offenem
Heidegebiet, 60 km N von Hannover. Fast nichts erhalten. Wegen Epidemiegefahr
von englischem Militär abgebrannt nach
notdürftiger Aufräumung und Beerdigungen. Gedenkstätte und Museum. Adresse:
29303 Lohheide, [Niedersachsen] Deutschland. Offizielle Web-Adresse: http://www.bergenbelsen.de/ Siehe auch: http://www.scrapbookpages.com/BergenBelsen/ConcentrationCamp.html.
12) KL Dora. Keine Devise. Errichtet am
(und im) Berg Kohnstein zum Betrieb einer V2-Raketenfabrik in bombensicheren
Bergstollen, 2 km NW von Nordhausen. Wenige Gebäudereste erhalten. Gedenkstätte
und Museum. Adresse: Kohnsteinweg 20, 99734 Nordhausen, [Thüringen]
Deutschland. Offizielle Web-Adresse: http://www.dora.de/.
13) KL Mauthausen. Keine Devise. Die
Häftlinge nannten das Eingangsportal: Mongoltor. Errichtet im steilen
Geröllgebiet neben einem Steinbruch, 19 km Ö von Linz. Teilweise erhalten.
Gedenkstätte und Museum. Adresse: Erinnerungsstraβe 1, 4310 Mauthausen,
Österreich. Offizielle Web-Adresse:http://www.mauthausen-memorial.at/.
Siehe auch: http://www.scrapbookpages.com/Mauthausen/index.html.
14) KL Auschwitz (I). Arbeit macht frei. Eingerichtet in einer
polnischen Militärkaserne in der Nähe eines Eisenbahnkreuzes, 60km W von
Krakau. Fast vollständig bewahrt. Gedenkstätte und Museum. Adresse: ul. Więźniów
Oświęcimia 20, 32-620 Oświęcim, Polen. Offizielle
Web-Adresse: http://www.auschwitz-muzeum.oswiecim.pl/.
Siehe auch http://www.scrapbookpages.com/AuschwitzScrapbook/History/Articles/index.html und ebenfalls unten genannte
Anmerkungen 17 und 28.
15) KL Majdanek.
Keine Devise. U.a. Vernichtungslager.
Weiterbetrieb eines Waffen-SS Kriegsgefangenenlagers. Errichtet auf einem
freien Vorstadtgelände, 4 km SÖ von Lublin. Teilweise erhalten. Gedenkstätte
und Museum. Adresse: ul. Droga Męczennikόw Majdanka 67, 20-325
Lublin, Polen. Offizielle Web-Adresse: http://www.majdanek.pl/. Siehe auch: http://www.scrapbookpages.com/Poland/Majdanek/Majdanek.html.
16) KL Warszawa.
Keine Devise. Nach 1.Mai 1944 weitergeführt als Auβenlager von KL Lublin
(Majdanek). Errichtet mitten in Warszawa zum Abbruch der Gebäude (unterirdische
und oberirdische) des früheren Ghettos und nachfolgender Anlage eines Parks.
Keine Gebäudereste erhalten. Keine Gedenkstätte? Adresse: ul. Gęsia, ul. Smocza und ul. Zamenhofa, Warszawa,
Polen. Keine offizielle Web-Adresse. Siehe anstelle z.B.: http://www.death-camps.org/occupation/kzwarsaw.html.
17) KL Monowitz. Keine Devise.
Fortsetzung eines Auβen-Zwangsarbeitslagers des
KL Auschwitz (I). Stammlager der meisten KL
Auschwitz (I)-Auβenlager 1943-45, mit Ausnahme des Vernichtungslagers KL Birkenau. Errichtet auf einem Feld 6 km Ö
von Auschwitz (I) in Verbindung mit einer neu gebauten Fabrik zur Herstellung
von synthetischem Kautschuk und Treibstoffen (Buna-Werke, I.G. Farben). Gebäude
volllkommen vernichtet. Adresse: ?, ?, Polen. Siehe offizielle Web-Adresse,
obige Anmerkung 14.
18) KL Płaszόw. Keine Devise.
Weiterbetrieb eines auf einem jüdischen Friedhof neben einem Steinbruch
errichteten Zwangsarbeitslagers für Juden, 6 km SÖ von Krakau. Wenige
Gebäudereste erhalten. Gedenkstätte in einem geologischen Naturschutzgebiet. Adresse: ul. Jerozolimska, 30-555 Krakόw, Polen. Keine offizielle Web-Adresse. Siehe anstelle z.B.: http://www.death-camps.org/occupation/plaszow.html
und: http://www.scrapbookpages.com/Poland/Plaszow/Plaszow01.html.
19) KL Struthof.
Keine Devise. Errichtet in einem Bergwald neben einem Steinbruch, 60 km S von
Strasbourg (Straβburg). Teilweise erhalten. Gedenkstätte und Museum.
Adresse: 67130 Natzwiller, [Alsace] Frankreich. Offizielle Web-Adresse: http://crdp.ac-reims.fr/memoire/enseigner/Natzweiler_Struthof/menu.htm.
Siehe auch: http://www.scrapbookpages.com/Natzweiler/index.html. und http://www.natzweiler.info/index.html.
20) KL Vught. Keine Devise.
Errichtet in einem Moorgebiet, 25 km NW von Eindhoven, Holland. Teilweise
erhalten. Derzeitige Verwendung teilweise als Gefängnis. Gedenkstätte und
Museum. Adresse: Lunettenlaan 600, 5263 NT Vught, Holland. Offizielle
Web-Adresse: http://www.nmkampvught.nl/. Siehe auch: http://www.death-camps.org/reinhard/dutchcamps.html.
21) KL Kaunas. Keine Devise.
Weiterbetrieb eines in vorhandenen Gebäuden eingerichteten Ghettos für Juden. Keine Gebäudereste erhalten. Von der SS abgebrannt
bei der Lagerräumung, um Häftlinge aus unterirdischen Verstecken zu vertreiben.
Gedenkstätte. Adresse: (nr.?) A. Kriščiukaitis gatvė, 3032 Kaunas,
Lithauen. Keine offizielle Web-Adresse. Siehe anstelle: http://www.ushmm.org/kovno/intro/intro.htm.
Siehe über die Massenhinrichtungsstätte Kaunas Fort IX, Adresse: 73 Žemaičių pl., 3032
Kaunas, Litauen: http://muziejai.mch.mii.lt/Kaunas/forto_muziejus.en.htm#Address.
22) KL Mežaparks.
Devise? Errichtet in
einem stadtnahen Waldpark / Gartenstadt, ? km N von Riga. Keine Gebäudereste
erhalten. Keine Gedenkstätte. Adresse: ?, ?, Lettland. Keine offizielle
Web-Adresse. Siehe anstelle z.B.: http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Riga-Kaiserwald. Siehe auch Ghetto Riga:
http://www.death-camps.org/occupation/riga%20ghetto.html.
23) KL Vaivara. Devise?
Errichtet im Wald am
Sőtke-Fluss in der Nähe einer Eisenbahnstrecke, 110 km Ö von Tallinn.
Keine Gebäudereste erhalten. Gedenkstein. Adresse: Vaivara küla, Vaivara
vald 40102, Estland. Keine offizielle Web-Adresse. Siehe anstelle z.B.: http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Vaivara.
24) SK Chełmno.
Keine Devise (Kein eigentliches Tor). ”Testprojekt”–Vernichtungslager.
Sonderkommando nicht der SS-KZ-Lagerverwaltung unterstellt. Errichtet in und
auf einem eingezäunten kleineren Freizeit-Einödhof in der Nähe einer
Eisenbahnstrecke, 62 km NW von Łódz. Alle Gebäudereste und vor allem die
begrabenen Mordopfer wurden versucht zu entfernen. Moderne archäologische
Ausgrabungen 1986-87. Gedenkstätte und Museum: Adresse: ?, Chełmno nad Nerem, 62-663 Polen. Keine offizielle
Web-Adresse. Siehe anstelle z.B. http://www.death-camps.org/occupation/chelmno.html
und: http://www.zchor.org/chelmno.htm.
25) SK Bełżec.
Keine Devise. Angebliche Dekoration / Inschrift auf dem Frontgiebel des
neuen Gaskammergebäudes: Davidstern, Hackenholt-Stiftung und Bade- und Inhalationsräume.
”Einsatz
Reinhard(t)”-Vernichtungslager. Sonderkommando nicht der
SS-KZ-Lagerverwaltung unterstellt. Errichtet in einem öden Wald, 112 km SÖ von
Lublin. Zwei Endgleise im Bereich der 2 Rampen,
im Inneren des Lagers. Alle Gebäudereste und vor allem die begrabenen Mordopfer
wurden versucht zu entfernen. Moderne archäologische Ausgrabungen 1997-99.
Gedenkstätte und Museum. Adresse: ul. Ofiar Obuzu 4, 22-670 Bełżec,
Polen. Offizielle Web-Adresse: http://www.belzec.org.pl/ Siehe auchh: http://www.death-camps.org/belzec/.
26) SK Sobibór.
Keine Devise. Angebliche Dekoration / Inschrift auf dem Frontgiebel
des Gaskammergebäudes: Davidstern, Badehaus und / oder
Seuchen-Bekämpfungsstelle. ”Einsatz Reinhard(t)”-Vernichtungslager.
Sonderkommando nicht der SS-KZ-Lagerverwaltung unterstellt. Errichtet in einem
öden Wald, 76 km NÖ von Lublin. Ein Endgleis im Bereich der Rampe, im Inneren
des Lagers. Alle Gebäudereste und vor allem die begrabenen Mordopfer wurden
versucht zu entfernen. Keine modernen archäologischen Ausgrabungen.
Gedenkstätte und Museum. Adresse: Stacja Kolejowa 1, 22-231 Sobibór, Polen.
Keine offizielle Web-Adresse: Siehe anstelle z.B.: http://www.death-camps.org/sobibor/.
27) SK Treblinka [II]. Keine Devise. Angebliche Dekoration /
Inschrift auf dem Frontgiebel des neuen Gaskammergebäudes: Davidstern und זה השער לה' צדיקים יבואו בו
(ausgesprochen Zair-Hasha'ar L'Adonai Tzadeekim
Yov'ow Bow) = Dies ist das Tor des HERNN, durch das die Gerechten eintreten. ”Einsatz Reinhard(t)”-Vernichtungslager.
Sonderkommando nicht der SS-KZ-Lagerverwaltung unterstellt. Errichtet in einem
öden Wald, 82 km NÖ von Warschau. Ein Endgleis im Bereich der Rampe, im Inneren
des Lagers. Alle Gebäudereste und vor allem die begrabenen Mordopfer wurden
versucht zu entfernen. jPolnische kriminaltechnische / rechtsmedizinische
Ausgrabungen 1945. Gedenkstätte. Adresse: ?, 00-330 Kosów Lacki, Polen. Keine
offizielle Web-Adresse. Siehe anstelle z.B.: http://www.death-camps.org/treblinka/ und http://www.scrapbookpages.com/Poland/Treblinka/index.html.
28) KL Birkenau.
Keine Devise. Hauptsächlich ein Vernichtungslager. Zweiglager von KL
Auschwitz (I). Errichtet auf dem Gebiet eines zwangsgeräumten Dorfes, 3 km W
von Auschwitz (I). Drei Endgleise im Bereich der Rampe mit Wendemöglichkeit für
die Lok, im Inneren des Lagers. Teilweise erhalten. Adresse: ?, ?, Polen.
Offizielle Web-Adresse: http://www.auschwitz-muzeum.oswiecim.pl/
Siehe offizielle Web-Adresse obige Anmerkung 14. Siehe auch: http://www.scrapbookpages.com/AuschwitzScrapbook/History/Articles/index.html.
29) SK Mały Trostinec. Keine Devise. Hauptsächlich ein Vernichtungslager.
Sonderkommando nicht der SS-KZ-Lagerverwaltung unterstellt. 12 km SÖ von Minsk
in der früheren Sowjetunion (jetzt Weissrussland). Errichtet in und auf einem
“Kolchos“-Landgut in der Nähe einer Eisenbahnstrecke. Keine Gebäudereste
erhalten. Gedenkstätte. Adresse: ?, ?, Weissrussland. Keine offizielle
Web-Adresse. Siehe anstelle z.B.: http://www.death-camps.org/occupation/maly%20trostinec.html.
Siehe auch Ghetto Minsk: http://www.death-camps.org/occupation/minsk%20ghetto.html.
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